Schutz gegen Feuer – Inkrafttreten der revidierten Verordnung
Der Staatsrat hat die Revision der Verordnung betreffend Brandverhütungsmassnahmen (BVMV) sowie eine neue kantonale Richtlinie für Gebäudeinspektionen genehmigt. Beide Erlasse treten am 1. September 2026 in Kraft. Sie führen einen risikobasierten Ansatz ein, der es ermöglicht, die Kontrollen gezielter durchzuführen und die Vorgehensweisen im gesamten Kantonsgebiet zu vereinheitlichen. Diese Entwicklung stellt einen ersten Schritt im Rahmen der im November 2025 eingeleiteten Revision des Gesetzes zum Schutz gegen Feuer und Naturelemente (GSFN) dar.
Energetische Anforderungen für transportable Bauten (Container und Modulbauten)
Transportable Bauten, häufiger als «provisorische Container» bezeichnet, werden im Kantonsgebiet sehr häufig in Form von modularen Bauten aufgestellt. Diese Elemente werden genutzt, um Schulen, Büros usw. unterzubringen, bis die Renovierung oder der Neubau eines Gebäudes abgeschlossen ist.
Hitzewelle – Kanton verstärkt Schutz von Arbeitnehmenden vor Sonneneinstrahlung
Angesichts der zunehmenden Hitzewellen verstärkt die Dienststelle für Arbeitnehmerschutz und Arbeitsverhältnisse (DAA) die Massnahmen zum Schutz der Gesundheit von Arbeitnehmenden, die körperlich anstrengende Tätigkeiten im Freien ausüben. Ein dichteres Überwachungsnetz erlaubt es künftig, Risikosituationen frühzeitiger und präziser zu erkennen. Sobald die kritischen Schwellenwerte erreicht sind, empfiehlt der Kanton nachdrücklich, schwere Arbeiten unter direkter Sonneneinstrahlung in den betroffenen Gebieten zwischen 14:00 und 17:00 Uhr zu unterbrechen. Erfordert es der Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmenden, kann der Kanton ein formelles Verbot erlassen.
Hitzewelle: Die Walliser Bauunternehmen passen sich der Situation an.
Angesichts der derzeitigen Hitzewelle im Wallis sind sich die Bauunternehmen der Notwendigkeit bewusst, die Arbeitsorganisation anzupassen, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Flexible Arbeitszeiten, verstärkte Präventionsmassnahmen und eine angepasste Organisation der Baustellen tragen dazu bei, die Belastung des Personals durch die Hitze zu begrenzen und gleichzeitig die Fortsetzung der Arbeiten zu gewährleisten.
Hitzewelle und starke Hitze
Der Kanton Wallis aktiviert seine Präventionsmassnahmen
Vorschriften zu Kaminhöhen
Im Herbst 2025 hat die Dienststelle für Umwelt (DUW) die Gemeindebehörden auf die geltenden Anforderungen für Holzfeuerungsanlagen mit geringer Leistung (≤ 70 kW) sowie auf die eidgenössischen Empfehlungen zu den Mindesthöhen von Kaminen hingewiesen.
Schwarzarbeit im Wallis rückläufig
Die Schwarzarbeit ist im Wallis im Jahr 2025 zurückgegangen. Laut der kantonalen Dienststelle für Arbeitnehmerschutz wurden 487 Verstösse registriert, gegenüber 667 im Vorjahr. Ein deutlicher Rückgang, der besonders in den am stärksten überwachten Sektoren, darunter das Baugewerbe, zu beobachten ist.
Erleichterter Zugang zum Arbeitsmarkt für Personen mit Status S
Am 22. Oktober beschloss der Bundesrat, den Zugang zum Arbeitsmarkt für Personen mit Schutzstatus S zu erleichtern. Ziel ist es, ihre berufliche Integration zu fördern, ihre Kompetenzen aufzuwerten und ihre Abhängigkeit von der Sozialhilfe zu verringern.
Ärztliche Gefälligkeitsbescheinigungen: Bundesrat beschränkt sich auf Sensibilisierung
Als Reaktion auf ein Postulat des Walliser Nationalrats Philippe Nantermod urteilt der Bundesrat leider, dass das geltende Recht ausreicht, um medizinische Gefälligkeitszeugnisse zu bekämpfen.
Einführung des eBadge im Wallis
Die Arbeiter auf den öffentlichen Baustellen im Wallis werden ab dem 1. Oktober 2025 mit elektronischen Badges ausgestattet. Mit der Einführung dieses neuen Instruments, das Ende 2022 vom Grossen Rat validiert wurde, sollen Schwarzarbeit und unlauterer Wettbewerb im Bausektor bekämpft werden.