Seit Beginn dieser Hitzewelle haben die Walliser Bauunternehmen konkrete Massnahmen ergriffen, um die Gesundheit ihres Personals zu schützen und gleichzeitig die Fortsetzung der Arbeiten unter angepassten Bedingungen zu gewährleisten.
Der Walliser Baumeisterverband und der Walliser Handwerkerverband weisen darauf hin, dass der Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oberste Priorität hat. Seit mehreren Jahren werden die Unternehmen über die bei Hitze geltenden Präventionsmassnahmen sowie über die Möglichkeiten informiert, die Arbeitsorganisation an die Wetterbedingungen anzupassen.
Konkret haben zahlreiche Unternehmen ihre Arbeitszeiten angepasst, um die Belastung durch die höchsten Temperaturen zu begrenzen, bestimmte Tätigkeiten neu organisiert, die Pausenzeiten verlängert und für eine regelmässige Flüssigkeitszufuhr des Personals gesorgt. Diese Anpassungen wurden unter Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden umgesetzt.
Gleichzeitig wurden die Gemeinden sensibilisiert, um bei Bedarf eine Anpassung der Arbeitszeiten zu ermöglichen. Zu diesem Zweck wurde ihnen das Schreiben des Staatsrats aus dem Jahr 2025 übermittelt.
Die ergriffenen Massnahmen tragen den Besonderheiten des Wallis Rechnung, wo die klimatischen Bedingungen aufgrund der Geografie des Kantons und der Verteilung der Arbeitsstätten über das gesamte Gebiet von Baustelle zu Baustelle erheblich variieren können. Eine möglichst praxisnahe Risikobewertung ermöglicht es somit, die Präventionsmassnahmen an die tatsächlich vor Ort herrschenden Bedingungen anzupassen.
Über die während dieser Hitzewelle umgesetzten Massnahmen hinaus setzen die Walliser Sozialpartner in Zusammenarbeit mit dem Kanton Wallis seit mehreren Monaten ihre Arbeit fort, um ab dem kommenden Sommer Instrumente zur Verfügung stellen zu können, mit denen die Präventionsmassnahmen an die tatsächliche Situation jeder einzelnen Person und jeder einzelnen Baustelle angepasst werden können. Ein individueller Ansatz wird es ermöglichen, Risikosituationen schneller zu erkennen und die am besten geeigneten Massnahmen zum Schutz der Gesundheit des Personals zu ergreifen.
Der Walliser Baumeisterverband und der Walliser Handwerkerverband bekräftigen damit ihren Willen, gemeinsam mit den Behörden und den Sozialpartnern eine pragmatische Präventionspolitik fortzusetzen, die auf konkreten Lösungen basiert und an die Gegebenheiten vor Ort angepasst ist.
Kontakt
– Chiara Meichtry-Gonet, Geschäftsführerin des Walliser Unternehmerverbands – +41 79 238 79 60
– David Genolet, Direktor des Handwerksamtes – +41 79 337 83 18
