
Das von JardinSuisse Wallis und der Association du concours romand des apprentis paysagistes organisierte Landschafts- und Gartenfest verwandelte die Place du Midi in Sitten in einen grünen Raum mit Wiesen, Hecken, Bäumen und Anpflanzungen. Anders als von vielen erwartet, bleiben diese Anlagen den ganzen Sommer über bis zum Schulbeginn stehen.
Für Nicolas Bonvin, Präsident von JardinSuisse Wallis, zeigt diese Veranstaltung den tiefgreifenden Wandel des Berufsbildes des Landschaftsgärtners. Angesichts der Klimaerwärmung und der Wasserknappheit gewinnen extensive Gärten, Naturwiesen und trockenheitsangepasste Pflanzungen an Boden. Perfekt gleichförmige Rasenflächen, die viel Wasser und Pflege benötigen, weichen allmählich vielfältigeren Flächen, die die Artenvielfalt fördern.
Seiner Meinung nach ist ein natürlicher Garten kein verwahrloster Garten: Er erfordert eine vernünftige Pflege und bietet gleichzeitig mehr Widerstandsfähigkeit gegenüber den klimatischen Herausforderungen. Dieser Trend, der sich bereits seit mehreren Jahren durchgesetzt hat, wird sich dauerhaft in die Praktiken der Landschaftsgestaltung im Wallis und anderswo einschreiben.
Quelle: Le Nouvelliste
