Schwarzarbeit im Wallis rückläufig

Die Schwarzarbeit ist im Wallis im Jahr 2025 zurückgegangen. Laut der kantonalen Dienststelle für Arbeitnehmerschutz wurden 487 Verstösse registriert, gegenüber 667 im Vorjahr. Ein deutlicher Rückgang, der besonders in den am stärksten überwachten Sektoren, darunter das Baugewerbe, zu beobachten ist.

Schwarzarbeit im Wallis rückläufig

Von den 653 Unternehmenskontrollen, die im Laufe des Jahres durchgeführt wurden, betraf ein grosser Teil Baustellen, die als prioritärer Bereich in der Missbrauchsbekämpfung gelten. Darüber hinaus wurden bei 367 Kontrollen im Zusammenhang mit entsandten Arbeitnehmern 121 Verstöße aufgedeckt, und 49 ausländischen Unternehmen wurde die Tätigkeit in der Schweiz untersagt.

Der Bausektor steht ebenfalls im Mittelpunkt der neu eingeführten Maßnahmen. Seit Oktober 2025 kann mithilfe des „eBadge“ schnell überprüft werden, ob die Arbeiter ordnungsgemäß angemeldet sind und die Arbeitsbedingungen eingehalten werden. Bisher sind bereits 3.180 Arbeiter aus 421 Unternehmen damit ausgestattet.

Insgesamt wurden 149 Fälle an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, hauptsächlich wegen Verstössen gegen das Sozialversicherungs- und Ausländerrecht. Die Behörden verhängten 329 Sanktionen mit einer Gesamtbussenhöhe von über 637 000 Franken.

Schließlich werden auch die Tools für Whistleblower weiter ausgebaut: Die App Integrity Line hat im Jahr 2025 141 anonyme Meldungen gesammelt.

Quelle: Le Nouvelliste

Zurück

Ein innovatives, feuerfestes und recycelbares Holzmaterial

Einwilligung zur Verwendung von Cookies
Indem Sie Ihren Besuch auf dieser Website fortsetzen, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies zur Verbesserung Ihres Nutzererlebnisses und zur Erstellung von Besuchsstatistiken einverstanden. Über nachstehende Schaltflächen können Sie Ihre Cookie-Einstellungen anpassen.
Meine Einstellungen