
In diesen Regionen sind 99% der holzverarbeitenden Betriebe Klein- und Kleinstbetriebe. Mangels ausreichender finanzieller Mittel haben viele Schwierigkeiten, ihre Infrastruktur zu modernisieren, wodurch Tausende von Arbeitsplätzen gefährdet sind. Dabei ist das Potenzial durchaus vorhanden: Die Schweizer Wälder wachsen jährlich um etwa 10 Millionen Kubikmeter, während derzeit nur 5 Millionen Kubikmeter genutzt werden, was Spielraum für eine nachhaltige Entwicklung lässt.
Die Schweizer Berghilfe, die sich seit langem an der Seite der Branche engagiert, hat in den letzten zehn Jahren rund 190 holzbezogene Projekte mit insgesamt 12,7 Millionen Franken unterstützt. In Zusammenarbeit mit Lignum Holzwirtschaft Schweiz will die Stiftung die Rentabilität und den Fortbestand der Verarbeitungsbetriebe stärken, insbesondere durch die Finanzierung von strukturierenden Investitionen.
Mehrere Projekte in der Westschweiz veranschaulichen dieses Engagement, wie zum Beispiel die Entwicklung moderner Infrastrukturen für Sägewerke und Schreinereien. So konnte beispielsweise die Schreinerei Les Artisans du Bois in Haute-Nendaz dank der Unterstützung der Stiftung eine zweite Werkstatt bauen, um auf einen starken Anstieg der Bestellungen reagieren zu können.
Im Jahr 2025 unterstützte die Schweizer Berghilfe 580 Projekte in Berggebieten mit über 32 Millionen Franken. Die ausschliesslich durch Spenden finanzierte Stiftung kann auf die Unterstützung von über 53 000 Gönnerinnen und Gönnern in der ganzen Schweiz zählen.
Quelle: Bilan
