
Ziel ist es, eine bessere Kontrolle der Echtheit der Bescheinigungen zu ermöglichen, die manchmal als unvollständig angesehen oder nachlässig ausgestellt werden. Die Regierung wird somit beauftragt, Maßnahmen einzuführen, um Ärzte stärker in die Verantwortung zu nehmen und den Missbrauch, der zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen würde, einzudämmen.
Dieser Vorschlag stößt jedoch auf heftigen Widerstand. Die Linke und der Bundesrat sind der Ansicht, dass das Phänomen marginal bleibt, und beklagen eine Infragestellung des Vertrauensverhältnisses zwischen Ärzten und Patienten. Sie weisen auch auf das Risiko hin, dass der Verwaltungsaufwand in einer Zeit des Mangels an medizinischem Personal erhöht wird.
Der Entwurf muss noch vom Ständerat geprüft werden.
Quelle: Blick

